Vortrag am 20. März: Journalist Elmar Theveßen spricht über das Verhältnis zwischen Amerika und Europa
Die Reihe „Domgedanken“ der Europäischen Stiftung Aachener Dom (ESAD) erhält prominenten Besuch: Am Freitag, 20. März, um 19 Uhr soll Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios Nord- und Mittelamerika in Washington, im Aachener Dom sprechen.
Kaum ein anderer deutscher Journalist kennt die politischen Machtzentren der USA so gut wie er. Dass sein Vortrag im Aachener Dom auch wirklich stattfinden kann, ist keineswegs selbstverständlich: Es ist bereits der dritte Versuch der ESAD, Theveßen einzuladen. Immer wieder machten internationale politische Spannungen einen Strich durch die Rechnung.
In seinem Vortrag widmet sich Elmar Theveßen nun dem Verhältnis zwischen Amerika und Europa – einem Thema, das angesichts globaler Krisen, geopolitischer Machtverschiebungen und wachsender Unsicherheiten aktueller kaum sein könnte. Der Aachener Dom bietet dafür einen besonderen Rahmen: als Ort der Reflexion, des Dialogs und der europäischen Geschichte. Moderiert wird der Abend von Dr. Jürgen Linden, dem Vorsitzenden des Stiftungsrats der ESAD und früheren Oberbürgermeister. Der Eintritt ist frei.
Zur Person
Elmar Theveßen wurde 1967 in Viersen geboren und studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik in Bonn sowie Foreign Policy and Journalism an der American University in Washington, D.C. Nach frühen Stationen im ZDF-Studio Bonn und als verantwortlicher Redakteur von „Bonn direkt“ arbeitete er bereits von 1995 bis 2001 als ZDF-Korrespondent für Nordamerika in Washington.
Nach einem Abstecher zu „Frontal21“ folgten mehrere Jahre als stellvertretender Chefredakteur und Leiter der ZDF-Hauptredaktion Aktuelles. Seit 2019 steht er dem ZDF-Studio Nord- und Mittelamerika vor.
Für seine Arbeit wurde Theveßen vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus, dem Deutschen Fernsehpreis für die Dokumentation „Nine Eleven“ sowie mehrfach mit dem RIAS-Fernsehpreis. Als Buchautor veröffentlichte er zahlreiche erfolgreiche Sachbücher, zuletzt „Deadline“ (2025).
